Addresse
Veritaskai 8,
Hamburg, Deutschland
Erreichbarkeit:
Montag bis Freitag:
7:00-19:00 Uhr
Samstag-Sonntag:
10:00-17:00 Uhr

Ein Hotelzimmer ist mehr als ein Bett und ein Badezimmer. Es ist der Ort, an dem Reisende zur Ruhe kommen, an dem der erste Eindruck einer Stadt nachwirkt und an dem sich entscheidet, ob ein Gast wiederkommt. Hotel-Interior ist die Kunst, auf wenigen Quadratmetern eine ganze Welt zu erschaffen — eine Welt, die komfortabel, aesthetisch und unvergesslich ist.
In meiner Arbeit als Innenarchitektin habe ich Hotels in verschiedenen Laendern gestaltet, darunter das Glow Hotel & Suites in Albanien und das Delphi Hotel in Griechenland. Jedes Projekt hat mich gelehrt, dass grossartiges Hotel-Design keine Frage des Budgets ist, sondern der Idee dahinter.
Gaeste betreten ein Hotelzimmer mit Erwartungen. Sie wollen sich sofort wohlfuehlen, ueberrascht werden, etwas Besonderes erleben. Die ersten Sekunden nach dem Oeffnen der Tuer sind entscheidend. Was sieht der Gast zuerst? Wie riecht der Raum? Wie fuehlt sich der Boden unter den Fuessen an?
Beim Glow Hotel & Suites haben wir diese Momente sorgfaeltig choreografiert. Der Blick faellt beim Betreten sofort auf das grosszuegige Fenster mit Blick auf die albanische Kueste. Die Farbpalette — sanfte Blau- und Sandtoene — greift die Landschaft draussen auf und bringt sie in den Raum. Jedes Detail, vom Kopfteil des Bettes bis zur Wandleuchte, ist Teil dieser Inszenierung.
Im Delphi Hotel war der Ansatz ein anderer. Hier stand die Verbindung zur Geschichte und Kultur der Region im Vordergrund. Lokale Steinarten, handgefertigte Textilien und eine Farbgebung, die an die Erdtoene der griechischen Berglandschaft erinnert, schaffen eine Atmosphaere, die den Gast sofort in die Umgebung eintauchen laesst.
Die groesste Herausforderung im Hotel-Interior ist der Platz. Ein Hotelzimmer muss auf begrenzter Flaeche alle Funktionen eines temporaeren Zuhauses erfuellen: Schlafen, Arbeiten, Entspannen, Koerperpflege, Aufbewahrung. Und all das soll sich grosszuegig anfuehlen.
Professionelle Hotelgestaltung loest dieses Problem durch:
In meinem Portfolio finden Sie Beispiele dafuer, wie diese Prinzipien in unterschiedlichen Hotelkategorien umgesetzt werden — von der Boutique-Suite bis zum Standardzimmer.
Kein anderes Element beeinflusst die Wirkung eines Hotelzimmers so stark wie das Licht. Und doch wird es in vielen Hotels stiefmuetterlich behandelt. Eine einzelne Deckenleuchte und eine Nachttischlampe reichen nicht aus, um die unterschiedlichen Stimmungen zu erzeugen, die ein Gast im Laufe eines Aufenthalts benoetigt.
Ein durchdachtes Lichtkonzept fuer Hotelzimmer umfasst mehrere Ebenen:
Allgemeinbeleuchtung fuer den Gesamteindruck beim Betreten. Akzentbeleuchtung fuer Kunstwerke, Nischen oder architektonische Details. Funktionslicht am Schreibtisch und im Bad. Stimmungslicht fuer den Abend — dimmbar, warm, einladend.
Beim Glow Hotel haben wir mit einem mehrschichtigen Lichtkonzept gearbeitet, das sich ueber Szenarien steuern laesst. Ein Tastendruck genuegt, um vom hellen Arbeitsmodus in eine gedaempfte Abendstimmung zu wechseln. Der Gast muss nicht verstehen, wie es funktioniert — er soll es einfach spueren.
In der Hotellerie werden Materialien anders beansprucht als in Privatwohnungen. Sie muessen hoeherem Verschleiss standhalten, einfach zu reinigen sein und dennoch hochwertig wirken. Das ist kein Widerspruch, aber es erfordert Erfahrung in der Materialauswahl.
Gleichzeitig sind Materialien die wirksamsten Geschichtenerzaehler im Raum. Ein Boden aus lokalem Stein verbindet das Hotel mit seiner Umgebung. Handgewebte Textilien an der Wand erzaehlen von regionaler Handwerkskunst. Holz in seiner natuerlichen Maserung bringt Waerme in den kuehlen Raum.
Im Delphi Hotel haben wir bewusst auf regionale Materialien gesetzt. Nicht aus Sparsamkeit, sondern aus Ueberzeugung. Gaeste, die ein Hotel in Griechenland besuchen, wollen Griechenland spueren — nicht eine austauschbare Designwelt, die in jeder Stadt der Welt stehen koennte.
Das Hotelbadezimmer hat sich in den letzten Jahren vom funktionalen Nassraum zum Herzstuck des Zimmerdesigns entwickelt. Gaeste erwarten heute Badezimmer, die sich wie ein kleines Spa anfuehlen — mit grosszuegigen Duschen, stimmungsvoller Beleuchtung und hochwertigen Armaturen.
Die Gestaltung eines Hotelbadezimmers erfordert besondere Sorgfalt. Feuchtigkeit, Hygieneanforderungen und die taegliche Reinigung setzen enge Rahmenbedingungen. Innerhalb dieser Grenzen aber ist erstaunlich viel moeglich: bodengleiche Duschen mit Regenbrause, freistehende Badewannen, indirekte LED-Beleuchtung hinter Spiegeln und natuerliche Steinverkleidungen, die Eleganz und Robustheit vereinen.
Fuer Hoteliers ist Interior Design keine Ausgabe, sondern eine Investition. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Hotels mit durchdachtem Design erzielen hoehere Zimmerpreise, bessere Auslastung und deutlich bessere Online-Bewertungen. In einer Zeit, in der Reisende ihre Entscheidungen auf Basis von Fotos auf Buchungsportalen treffen, ist die visuelle Wirkung eines Zimmers oft kaufentscheidend.
Dazu kommt der Faktor Langlebigkeit. Ein zeitloses Designkonzept muss nicht alle fuenf Jahre erneuert werden. Wer von Anfang an auf Qualitaet setzt — bei Materialien, Moebeln und Ausfuehrung — spart langfristig erhebliche Renovierungskosten.
Mehr ueber meinen Ansatz und meine Erfahrung erfahren Sie auf meiner Ueber-mich-Seite.
Ob Neubau oder Renovierung, Boutique-Hotel oder groesseres Haus — jedes Hotelprojekt verdient eine Gestaltung, die Gaeste begeistert und wirtschaftlich ueberzeugt. Wenn Sie ein Hotelprojekt planen, lade ich Sie ein, mit mir darueber zu sprechen. Kontaktieren Sie mich, und wir entwickeln gemeinsam ein Konzept, das jedes Zimmer zu einem Erlebnis macht.